Ohhh wie schön...

Schafe und Wolle....

Schafe sind einfach nur wunderbare Geschöpfe. Ihre Sanftmut und Freundlichkeit berühren das Herz, ihre Wolle zu fühlen ist eine Wohltat. Die Verarbeitung dieser herrlichen Fasern, vom Schaf zum fertigen Garn, möchte ich in meinen Kursen vermitteln. 

Nächster Event

*~* schafsverliebt und wolleglücklich *~*

Von der Rohwolle zum eigenen Garn

Zwei Tage im Oktober/November 2026
Tag 1: Sonntag, 18.10.2026, 10:00 - 16:00
Tag 2: Sonntag, 01.11.2026, 10:00 - 15:00
Kaffee/Kekse und ein Mittagssnack sind inbegriffen. 
Preis: 180 Euro
 
Inhalt
Tag1: Schafsbesuch, Wollqualitäten unterscheiden, zupfen, waschen, spinnen mit dem Stöckchen
Tag 2: Pickern, kadieren, spinnen mit der Handspindel und dem Spinnrad; Schafsspaziergang

 

Nach diesem Kurs

Du weißt, woher deine Wolle kommt
Du lernst die Schafe kennen, von denen die Wolle stammt. Du siehst, wie unterschiedlich die Rassen aussehen, und du fühlst, wie verschieden sich ihre Wolle anfasst. Die eine ist fein und weich, die andere grob und kräftig. Wolle ist für dich nicht mehr einfach „Material", sondern etwas Lebendiges mit einer Geschichte.

Du kannst Rohwolle selbst zurichten
Du zupfst, wäschst, pickerst und kardierst. Am Anfang ist die Wolle verfilzt und schmutzig. Am Ende liegt sie sauber und luftig vor dir wie eine kleine Wolke. Du weißt, welcher Schritt wofür gut ist, und kannst es danach allein zu Hause machen.

Du kannst dein eigenes Garn spinnen, ohne ein Spinnrad zu kaufen
Du probierst drei Wege aus: das Stöckchen, die Handspindel und das Spinnrad. So merkst du, was dir liegt. Mit Stöckchen oder Handspindel kannst du überall spinnen, auf dem Sofa, im Garten oder im Zug. Dafür brauchst du kein großes Gerät und kein Geld für eine teure Anschaffung.

Du wählst Wolle bewusster aus
Du erkennst Wollqualitäten mit den Händen und mit den Augen. Du merkst, welche Wolle sich für Socken eignet und welche besser für eine Decke. Beim nächsten Kauf oder beim nächsten Schäfer fragst du gezielt nach, statt nur nach dem Preis zu schauen.

Du kommst zur Ruhe
Das gleichmäßige Drehen der Spindel oder das leise Surren des Rades, der Duft nach Wolle: Dein Atem wird langsamer. Du bist mit den Händen beschäftigt und mit den Tieren verbunden. Dein Handy bleibt in der Tasche, und du merkst es nicht einmal.

Anmeldung unter 0162-6347097, gerne auch via WhatsApp

Kundenstimmen

Claudia Lange aus München
Sag mal, spinnst du? Nein, leider noch nicht… aber ich würde gerne, dachte ich mir und hab einen Weg gefunden, es zu lernen… bei Uschi in Geltendorf und ihren wolligen Freunden. Denn die durften wir kennenlernen und die Wolle mal befühlen, wenn sie noch am Schaf sitzt, was auch hieß, dass wir mit der lebendigen Wolle spazieren gehen durften, durchs schöne Dorf. 
Dann, bei einem köstlichen Frühstück, durften wir uns beschnuppern und kennenlernen und von Uschi erfahren und auch in der Praxis ausprobieren, wie aus Rohwolle nach dem Waschen, Pickern und Kardieren ein wunderbar flauschiger Grundstoff wird, den wir mit Hilfe eines Bleistiftes oder dann auch einer selbstgebauten Handspindel zu Garn verspinnen konnten. 
Alles in gemütlicher Runde am warmen Ofen und bei bester Verpflegung und Stimmung.
Die Krönung war dann noch das Ausprobieren des Spinnrades, wenn man das dann perfektionieren möchte, braucht es natürlich viel Übung. Aber „händisches Spinnen“ reicht eigentlich auch um einen tollen Kontakt zum Material zu finden, um sich spinnend zu entspannen und einen ersten Zugang zu selbstgefertigter Wolle zu finden. 
Zwei wirklich wunderbare Workshoptage, einen lieben Dank an Uschi und natürlich auch an ihre vierbeinigen Freunde.

Cathleen Mehnert, Sonthofen
Schafwolle ... ein Stoff aus dem die Träume sind..
Seit meiner Kindheit habe Garne und Stoffe mit meinen Händen verarbeitet. 
Mit den Jahren wollte ich natürlich auch meine eigene Wolle herstellen.  Vom Schaf zum Pullover ... ein Projekt auf meiner Lebensliste.
Das Schaf war schnell gefunden,  das Wissen jedoch nicht. 
Wie bekomme ich die Wolle sauber und dann die ganzen Fizze raus? Was muss ich tun, damit meine Spinnversuche nicht nur regenwurmdicke Fäden hervorbringen?
Hier kreuzte Uschi mit ihrem Wollkurs vor einiger Zeit meinen Weg. Die graue Theorie aus dem Internet bekam Farbe  und alle Teilnehmer ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Mit ganz viel Herz hat sie uns alles erklärt und uns alles für eine gute handwerkliche Arbeit an die Hand gegeben. 
Ja, es ist fast schon ein wenig Schwärmerei ... aber aus Überzeugung würde ich den Kurs noch einmal buchen... nicht, weil ich es noch nicht kann ... sondern weil ich ihn so toll fand.
Und Achtung: Spinnen kann süchtig machen 😉

 

Mögliche Nachwirkungen dieser Tage ☺️

  1. Die Spindel im Rucksack 
    Du sitzt im Wartezimmer. Früher hast du aufs Handy geschaut. Jetzt holst du deine kleine Handspindel aus der Tasche und drehst los. Nach zehn Minuten ist ein ordentliches Stück Faden dazugekommen. Die Frau neben dir fragt: „Was machst du denn da?"
     
  2. Der Moment im Wollgeschäft 
    Du stehst vor einem Regal mit Knäueln und liest das Etikett. Du hältst einen Strang in der Hand und kannst die Qualität einschätzen - ist sie regional? 
     
  3. Das erste selbstgesponnene Paar Socken 
    Du ziehst die Socken an, die du aus deinem eigenen Garn gestrickt hast. Deine Schwester sieht sie und fragt, wo du sie gekauft hast. „Selbst gemacht, von der Wolle bis zur letzten Masche", sagst du. Sie nimmt einen Socken in die Hand und dreht ihn ungläubig um.
     
  4. Das Spinnrad bleibt im Laden 
    Du scrollst durch Anzeigen und siehst Spinnräder für mehrere hundert Euro. Früher hättest du gedacht: „Ohne so ein Ding geht es nicht." Jetzt klappst du den Laptop zu, denn deine Handspindel hat dich keinen Cent mehr gekostet als ein bisschen Holz. Die Rohwolle bekommst du direkt vom Schäfer aus der Region.
     
  5. Ein ganzer Sonntag ohne Hektik 
    Es ist Sonntagnachmittag, du sitzt auf dem Balkon, die Spindel dreht sich, und die Zeit fühlt sich weit an. Früher war der Sonntag schnell vorbei, mit Wäsche, Nachrichten und dem Gedanken an Montag. Heute hast du etwas in der Hand, und der Nachmittag gehört dir. Die Wäche machst du am Montag.
     
  6. „Ich spinne" 
    Jemand fragt dich, was du so machst, und du sagst nicht nur „Ich stricke gern". Du sagst: „Ich spinne meine Wolle selbst." Du hörst, wie das klingt, und es fühlt sich richtig an. Du bist nicht mehr nur Verbraucherin oder Verbraucher, sondern jemand, der weiß, wie aus einem Vlies ein Faden wird.

©UrsulaPlachetka. Alle Rechte vorbehalten.

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